Die Gefahr der neuen Armut

Vor uns liegt eine Zeit der Altersarmut, welche weite Kreise der Bevölkerung betreffen wird.

Auch - und vielleicht gerade jene Schichten, die nie damit rechnen würden.

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Das Ende für das fiskalische Bankgeheimnis

Die weltweiten Bankenpakete haben eine Begleiterscheinung, die einige bisher "unbescholtene" Anleger aus dem Schlaf reißen wird: das endgültige Ende des fiskalischen Bankgeheimnisses bei Auslandskonten ist beschlossene Sache.

Lesen Sie nachstehend einen interessanten Artikel der Capital Bank:

Die Verhandlungen des Finanzministeriums zur gegenseitigen Amtshilfe sind mit allen wesentlichen Steueroasen (Liechtenstein, Luxemburg, Singapur... ) voll im Laufen. Mit der Schweiz ist man sich schon einig: ab 2011 müssen alle Schweizer Banken bei der Anfrage eines österreichischen Finanzamtes offen über alle relevanten (Nummern-)Konten informieren.

Haftstrafen für Schwarzgeld

Das vergessene Deklarieren von Vermögen im Ausland verliert seinen Status als Kavaliersdelikt. Schon ab 75.000 € hinterzogenen Steuern (dabei sind Hinterziehungen der einzelnen Jahre zu addieren!) drohen allen Inhabern eines "Kontos in der
Schweiz" neben Geldstrafen bis 300% der vergessenen Steuern nun zusätzlich auch Freiheitsstrafen von mehreren Jahren.

Das gesetzliche Strafausmaß wurde in den letzten zehn Jahren in mehreren Schritten auf 3 Jahre, bei Hinterziehungen über EUR 500.000 auf 5 Jahre und bei Hinterziehungen über EUR 3 Millionen auf 7 Jahre angehoben.

So ist es nur mehr eine Frage der Zeit, dass ehrenhafte Bürger vor den Augen der Öffentlichkeit für ein Handeln, das bisher nahezu zum "guten Ton" gehört hatte, auch zu Haftstrafen verurteilt werden. Bilder, wie die Verhaftung von Klaus Zumwinkel aus seiner Villa, kommen unweigerlich zu Bewusstsein.

Überholte Motive für Schwarzgeld

Die Entscheidung zur Verbringung der Gelder ins Ausland liegt meist viele Jahre zurück und hatte oft gar nicht das Ziel der Steuererspamis im Vordergrund. Im mittlerweile veränderten Umfeld verblassen die ursprünglichen Motive.

Was bleibt ist einevermeintliche! - Steuererspamis,die  unvertretbare Risiken auslöst.

Der Weg zurück

Der einfachste Schritt in die Steuerehrlichkeit liegt in der Rückführung bislang unversteuerter Auslandsgelder in ein, gegenüber der Finanz zwar weiterhin undeklariertes, aber steuerehrliches weil endbesteuertes Depot in Österreich. Erst anschließend kann eine Verjährung der Hinterziehungen beginnen.

Diese Strafbarkeitsverjährung beginnt aber nur dann zu laufen, wenn der Steuerpflichtige auch im Übrigen keinerlei Hinterziehungen - auch nicht die geringfügigste - begeht. Die Gefahr, dass die Strafbarkeit überhaupt nicht verjährt, ist somit nicht zu unterschätzen.

Steuerlich kommt es in diesem Fall nach und nach infolge abgabenrechtlicher Verjährung zur Reduktion der Steuern, die im Fall der Entdeckung noch zu entrichten wären.

Steueramnestie durch Selbstanzeige

Wirklich ruhig schlafen kann aber nur, wer auch den endgültigen Schlussstrich unter seine bisherigen schwarzen Konten zieht und eine Selbstanzeige bei seinem Finanzamt einbringt.

Bei rechtzeitiger Einbringung sind lediglich die hinterzogenen Steuern der letzten 7 bzw. 8 Jahre (8 im Fall der steuerlichen Veranlagung) nachzubezahlen, sowie eine bescheidene Verzinsung der jährlichen Steuerbeträge.

Was kostet also die nachträgliche Erkenntnis, dass Ehrlich doch am längsten währt?

Im Durchschnitt erhält der Staat nicht mehr als 5 - 8 % des
undeklarierten Vermögens. Eine höhere Steuerbelastung käme nur ausnahmsweise in Betracht, wenn zB im Depot sehr kurzfristig gehandelt wurde und extrem hohe Spekulationsgewinne erzielt worden wären oder in viele "schwarze" Investmentfonds investiert wurde.

Dass die Nachzahlungen nicht höher liegen, haben wir dem kapitalfreundlichen Steuersystem in Österreich zu verdanken. Die großen und erfolgreichen Amnestien anderer Staaten liegen bei vergleichbaren Kosten (z.B. der Scudo Fiscale in Italien mit 5%).

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